Theo Burauen

Theo-Burauen-Bundesarchiv_B_145_Bild-F033761-0017,_Köln,_Staatsbesuch_König_von_Belgien

* 19.10.1906 in Köln

28.10.1987 in Köln

Politik

LAGE DES GRABES: MA, zwischen Weg R und Weg G

1926 Eintritt in die SPD
1928 Lohnbuchhalter bei der Rheinischen Zeitung (bis 1933)
1946 Einzug in den Kölner Stadtrat
1954 Mitglied des Landtages NRW
1956 Wahl zum Oberbürgermeister (bis 1986)
1969 Ehrendoktorwürde der Universität Köln
1974 Verleihung der Ehrenbürgerwürde der Stadt Köln

Theo Burauen war ein deutscher SPD-Politiker. Er gilt als der beliebteste Oberbürgermeister der Stadt Köln in der Nachkriegszeit. Er errang mit der SPD 1964 mit 57,4% eine absolute Mehrheit im Stadtrat, sein Wirken wurde aber immer als überparteilich angesehen. 

In seiner Amtszeit wurde das Rathaus wiederaufgebaut, Opern- und Schauspielhaus wurden vom Wilhelm Riphahn errichtet, Wallraf-Richartz-Museum, Agrippabad und Sporthochschule kamen hinzu sowie die Severins- und die Zoobrücke, der neue Hauptbahnhof und die Sporthalle in Deutz.

Am 23. Juni 1963 begrüßte Burauen den US-Präsidenten John F. Kennedy im Kölner Rathaus. Kennedy hat bei diesem Besuch den berühmten Satz gesagt: »May I greet you with the old Rheinish swing, Kölle Alaaf.« Auch die Queen und der französische Staatspräsident Charles de Gaulle wurden von Burauen in Köln empfangen. 1968 überlebte er einen Flugzeugabsturz in Ruanda.

Staatsbesuch des belgischen Königspaares Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Köln (links: Dr. h. c. Theo Burauen, Oberbürgermeister)

Verfasse einen Gedanken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.