Guido Westerwelle

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* 27.12.1961 in Bad Honnef

18.03.2016 in Köln

Politik

LAGE DES GRABES: MA

1980 Abitur in Bonn am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium
1980 Eintritt in die FDP, Mitbegründer der Jungen Liberalen
1983 Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen
1987 Erstes juristisches Staats­examen an der Universität Bonn
1988 FDP-Bundesvorstand
1991 Zweites juristisches Staatsexamen
1994 Promotion zum Dr. jur.
1994 Generalsekretär der FDP (bis 2001)
2001 Bundesvorsitzender der FDP
2009 Bundesminister des Auswärtigen Amtes

Guido Westerwelle war ein deutscher FDP-Politiker. 

Guido Westerwelle vertrat die kleine FDP mit großem Selbstbewusstsein. Beim Wahlkampf 2002 fuhr er mit dem »Guidomobil« durch die Republik. 2009 erreichte die FDP mit Westerwelle als Vorsitzendem 14,6% – das beste FDP-Ergebnis bei einer Bundestagswahl. 

Nach dieser Wahl wurde er als künftiger Finanzminister erwartet, da er seine Partei stark auf ihre wirtschafts- und finanzpolitischen Kompetenzen hin orientiert hatte. Er wurde aber Außenminister. Als solcher machte er sich einen Namen, als er 2011 einer UN-Resolution nicht zustimmte, mit der ein internationales militärisches Eingreifen im Libyen-Konflikt sanktioniert wurde. Er trat auch in Zukunft für militärische Zurückhaltung ein und fühlte sich durch die ähnliche Haltung seines Nachfolgers Frank-Walter Steinmeier bestätigt.

2011 kandidierte er nicht erneut als FDP-Vorsitzender, sein Nachfolger wurde Philipp Rösler. 

Am 17. September 2010 ging Westerwelle eine Lebenspartnerschaft mit dem Manager Michael Mronz ein. Am 18. März 2016 starb er in Folge einer Leukämie-Erkrankung.

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