Alle Wege führen nach Rom – aber welcher zur Grabstätte von…?

Wegmarke-Melaten-Friedhof-Koeln

Ist Ihnen das auch schon so ergangen: Sie suchen nach einer Grabstätte, z.B. der des legendären früheren Friedhofsverwalters Johannes Ibach. Sie schauen in einen der einschlägigen Friedhofsführer, z.B. von Abt/Beines/Körber-Leupold, und lesen dort auf S. 192 die Ortsangabe: „Lit J, gegenüber Lit B“. Sie klappen die hintere Umschlagseite mit dem Friedhofsplan auf und fangen an zu suchen. Und zu grübeln. Von „Lit“ ist hier keine Rede, stattdessen z.B. von „1 in L“, „5 in P“, „64A“ oder „V2“.

Gut, die Autor*innen der Friedhofsführer können nichts für diese kryptischen Ortsangaben, Urheber war vermutlich der erste Gestalter Ferdinand Franz Wallraf, seine Grabstätte hat übrigens die Bezeichnung „HWG, zwischen Lit A und Lit B“. Wenn Sie sich dann auf den Weg machen mit dem Gedanken: Auf dem Friedhof werde ich ja irgendwelche Bezeichnungen, Beschilderungen, Wegmarken finden, dann können Sie Glück haben… oft aber auch Pech, wenn Sie eine derartige Beschilderung vorfinden: Wie Sie sehen, sehen Sie nichts!

Viele der Wegmarken sind überwuchert, von Moos überwachsen, auf jeden Fall nicht mehr lesbar. Wir vom Förderverein Melaten wollen eine Initiative starten, den Friedhof lesbarer zu machen. Wir wollen Ideen sammeln, wie man die Auffindbarkeit von Gräbern verbessern kann. Wenn Sie Lust haben, mit uns gemeinsam darüber nachzudenken, dann schicken Sie uns (s. Impressum) eine kurze Mail, wir werden Sie dann zu einem Termin nach den Sommerferien einladen.

So könnte es aussehen…

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